Weiterbildung ist in Zeiten der Transformation ein zentraler Bestandteil der Fachkräfteentwicklung. Deshalb verfolgten wir in unserer Stellungnahme zum Entwurf des Niedersächsischen Bildungszeitgesetzes das Ziel einer realitätsgerechten und wirtschaftlich tragfähigen Weiterbildungskultur. Diese muss sich inhaltlich stärker auf arbeitsweltbezogene Kompetenzen wie Digitalisierung, Transformation und Schlüsselqualifikationen fokussieren.
Aktuell sehen wir insbesondere für KMU erhebliche praktische Herausforderungen durch steigenden Planungsaufwand, verkürzte Fristen im Freistellungsverfahren, zusätzliche Bürokratie sowie fehlende Entlastungen. Doch Bildungszeit kann nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn sie flexibel an vorhandene Bedarfe von Unternehmen und Beschäftigten angepasst sowie partnerschaftlich zwischen Staat, Beschäftigten und Unternehmen gestaltet wird.

