Mit der Auftaktsitzung des neuen UVN-Digitalausschusses in der Medizinischen Hochschule Hannover starteten die UVN ein neues Format für den strategischen Austausch zur digitalen Transformation der Wirtschaft. Im CRC Clinical Research Center Hannover diskutierten Führungskräfte, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz wirksam in Organisationen verankert werden können.
Dr. Axel Ebers (ehem. UVN) machte zum Auftakt deutlich: Digitale Transformation ist eine strategische Führungsaufgabe. Technologie allein löst keine strukturellen Probleme. Damit Transformation gelingt, müssen Unternehmenskultur, Prozesse, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege zusammen gedacht werden.
Marcus Wortmann (Medizinische Hochschule Hannover) zeigte, warum Digitalisierung klare Governance braucht. Bleiben Zuständigkeiten und Entscheidungswege unklar, werden neue Systeme und KI-Plattformen schnell zu isolierten IT-Projekten. Thomas Götz (Siemens Smart Infrastructure) beschrieb die aktuelle Entwicklung als „Doppelwelle“ aus Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Entscheidend sei, Technologien gezielt für die eigenen Kernprozesse nutzbar zu machen.
In der anschließenden Diskussion verständigten sich die Teilnehmenden auf die strategische Ausrichtung und erste Themenschwerpunkte des Ausschusses. Deutlich wurde: Digitalisierung braucht Führung, Struktur und Austausch. Genau dafür bietet der UVN-Digitalausschuss künftig eine Plattform.
Auftaktsitzung des UVN-Digitalausschusses: Digitale Transformation strategisch gestalten


