Die Unternehmensabfrage der UVN zur wirtschaftlichen Lage, zu Bedarfen und Perspektiven der Wirtschaft im Themenfeld Wasser zeigt deutlich: Wasser gewinnt für die niedersächsische Wirtschaft strategisch an Bedeutung. Es geht längst nicht mehr allein um Umwelt- oder Ressourcenschutz, sondern zunehmend um Standortqualität, Genehmigungsfähigkeit, Kostenentwicklung, Versorgungssicherheit und Investitionsbedingungen.
Besonders klar treten Genehmigungs- und Planungsverfahren, rechtliche Anforderungen, Kosten für Wasser und Abwasser, Fragen der Wasserqualität und -verfügbarkeit sowie klimatische Veränderungen wie Trockenheit, Starkregen und Hochwasser als Belastungsfelder hervor. Diese Themen wirken nicht isoliert, sondern greifen ineinander: Steigende Anforderungen, komplexe Verfahren und wachsende Unsicherheiten können Investitionen erschweren und die Standortentwicklung bremsen. Wasserbezogene Rahmenbedingungen treffen damit auf eine ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage. Für die Unternehmen kommt es deshalb darauf an, ökologische Anforderungen, Versorgungssicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit besser miteinander zu verbinden.
UVN-Umfrage: Wasser ist Standortfaktor


