Mit unserer Stellungnahme an das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung vom 20. August 2026 haben wir Position bezogen. Der Entwurf greift wichtige Themen wie Fachkräftesicherung, Personalbindung, Digitalisierung und Kooperationen zwischen Pflegeanbietern auf.
Wir halten es für erforderlich, die Gewinnung internationaler Fach- und Hilfskräfte stärker zu berücksichtigen und Maßnahmen zur Anerkennung, Integration und langfristigen Bindung internationaler Beschäftigter einschließlich begleitender Qualifizierung und Unterstützung förderfähig auszugestalten. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, die Förderung von Führungskräfteentwicklung und innovativen Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung beizubehalten. Beide Bereiche können zur Mitarbeiterbindung und zur Stabilisierung der Pflegeversorgung beitragen. Zudem sollte die praktische Umsetzbarkeit der Förderverfahren insbesondere für kleine und mittlere Anbieter sichergestellt werden.
Mit diesen Anpassungen kann die Richtlinie aus unserer Sicht einen noch stärkeren Beitrag zur Fachkräftesicherung, zur Entlastung der Pflegeanbieter und zur Versorgungssicherheit in Niedersachsen leisten.

