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17. Januar 2026

Industriestandort unter Druck

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verschlechtert. Die Industrieproduktion geht seit mehreren Jahren zurück, Investitionen bleiben aus und die Zahl der Arbeitslosen erreichte 2026 erstmals wieder die Marke von drei Millionen Menschen.

Als Industrie- und Automobilstandort ist Niedersachsen besonders betroffen. Sinkende Investitionen, Unsicherheiten bei der Transformation und eine schwache Konjunktur prägen die Lage vieler Unternehmen. Denn hohe Energiekosten, zunehmende Bürokratie, langwierige Genehmigungsverfahren, Investitionsstau, internationale Handelskonflikte und eine veränderte globale Arbeitsteilung belasten die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Die deutsche Industrie verliert zunehmend an Substanz.

Für die Wirtschaft ist deshalb klar: Notwendige Reformen dürfen nicht weiter aufgeschoben werden! Deutschland braucht dringend eine mutige wirtschaftspolitische Wende mit klaren Prioritäten für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen.

Öffentliche Mittel müssen gezielt in Infrastruktur, Innovation und Transformation fließen. Gleichzeitig braucht es weniger Bürokratie, schnellere Verfahren, mehr Netto vom Brutto sowie Rahmenbedingungen, die Beschäftigung, Investitionen und unternehmerisches Handeln wieder stärker belohnen.