Der Schutz und die nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen bleiben zentrale Ziele der Wirtschaft. Die aktuelle Ausgestaltung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) birgt jedoch erhebliche Investitionshemmnisse, Planungsunsicherheiten und langwierige Genehmigungsverfahren. Komplexe Vorgaben, fehlende Rechtssicherheit und teils unrealistische Zielsetzungen erschweren Infrastruktur- und Industrieprojekte.
Wir fordern deshalb eine umfassende und praxisnahe Reform der Richtlinie. Im Mittelpunkt stehen mehr Flexibilität bei Ausnahmen und Übergangsregelungen, eine realistischere Definition des Verschlechterungsverbots sowie weniger Bürokratie und Berichtspflichten. Entscheidend ist zudem, die Überarbeitung nicht nur auf kritische Rohstoffe zu begrenzen, sondern alle betroffenen Wassernutzungen einzubeziehen. Ziel muss ein europäischer Rechtsrahmen sein, der Gewässerschutz, industrielle Transformation und Investitionen besser miteinander verbindet.

