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30. Juni 2025

Sondervermögen verfehlt zusätzliche Investitionswirkung

Das im Juni 2025 beschlossene Sondervermögen sollte zusätzliche Investitionen ermöglichen und die Transformation Deutschlands beschleunigen. Eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt jedoch: Bislang wird dieses Ziel nur eingeschränkt erreicht.

Demnach wurden 2025 rund 86 Prozent der Mittel aus dem Sondervermögen nicht zusätzlich investiert, sondern teilweise zur Finanzierung bereits geplanter Ausgaben genutzt. Gleichzeitig blieben die tatsächlichen Investitionen hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Insgesamt beliefen sich die Investitionsausgaben des Bundes einschließlich des Sondervermögens auf rund 71 Milliarden Euro – lediglich rund zwei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

Die Analyse zeigt: Mehr Geld allein schafft noch keine Investitionswende. Entscheidend ist, dass die Mittel tatsächlich neue Investitionen auslösen und gezielt in Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaneutralität fließen. Auch Mitte 2026 bleibt eine spürbare Investitionsdynamik aus.